VIREN - TROJANER und andere Probleme

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Re: VIREN - TROJANER und andere Probleme

Beitragvon Yilmaz » So 9. Okt 2011, 19:42

Bepi hat geschrieben:Hallo,

das wird nicht funktionieren

Gruß



Wie der Norddeutschde sagen wurde: "Bischen mehr Budder bei die Fische!".

Also, warum wird es nicht funktionieren? Ich lerne auch gern dazu.
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Re: VIREN - TROJANER und andere Probleme

Beitragvon Bepi » Mo 10. Okt 2011, 17:38

Hallo Yilmas,

füge mal was aus dem Internet an


"Guten Abend!

Danke für eure Antworten. Ich habe inzwischen folgendes unternommen:

1. XP SP 3 deinstalliert -> immer noch kein HTTP
2. Cisco VPN-Client installiert -> alles läuft wieder :imao:

Hintergrund: Ich hatte vor kurzem das SP 3 installiert, als die Final erstmalig rauskam. Dann fiel mir auf, dass Ordnerfreigaben des Notebooks anderen Rechnern im heimischen Windows-Netzwerk nicht mehr zugänglich waren. Auf Verdacht hin habe ich dann den Cisco VPN-Client deinstalliert, den ich fürs Uni-Netzwerk nutze. Dann ging kurioserweise das heimische Netzwerk wieder. Später fiel mir halt auf, dass keine HTTP-Verbindungen mehr gehen - woraufhin ich hier anfragte.

Bin froh, dass jetzt alles wieder läuft, sowohl Heim-Netzwerk als auch HTTP und VPN. Was allerdings unbefriedigend bleibt: kein SP3 und HTTP funzt nur, solange der Cisco-Client drauf ist."

Und das alles wegen der Meldung "Port 80 blockiert"
Geht das HTTP-Protokoll ?

Vielleicht hilft das etwas weiter

Grüße
Bepi
 
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Re: VIREN - TROJANER und andere Probleme

Beitragvon Yilmaz » Di 18. Okt 2011, 03:59

OKTOBER 2011
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93.000 Accounts gehackt: Erneuter Angriff auf Sonys Onlinedienste

Onlinedienste von Sony sind erneut Ziel eines Hackerangriffs geworden. Dies melden unter anderem heise.de und tagesschau.de in Berufung auf eine Mitteilung auf der englischsprachigen Sony-Homepage. Betroffen sind die Onlinedienste Playstation Network (PSN), Sony Entertainment Network (SEN) und Sony Online Entertainment (SOE). Die Angreifer hätten versucht, sich in zahlreiche Nutzeraccounts einzuloggen. Die Versuche hätten darin bestanden, gültige Accounts durch Ausprobieren mit langen Listen von Anmelde-IDs und Passwörtern zu finden. 0,1 Prozent der Login-Versuche waren erfolgreich, das entspricht 93.000 Accounts. Sony hat die betroffenen Accounts vorsorglich gesperrt. Bevor die betroffenen Nutzer ihre Accounts wieder verwenden können, müssen sie ihre Passwörter zurücksetzen. Die Betroffenen will Sony per E-Mail dazu auffordern. Laut Sony sind die Kreditkartennummern der Kunden nicht gefährdet. Sony wurde in diesem Jahr bereits mehrmals das Ziel von Cyberattacken. Im April etwa wurden sensible Daten von weltweit rund hundert Millionen Kunden des Playstation Network und des Musik- und Filmdienstes Qriocity gehackt. Die Website BSI FÜR BÜRGER informiert darüber, was ein sicheres Passwort ausmacht und wie man es einsetzt.


Daten auf dem Silbertablett: Sicherheitslücke in HTC-Smartphones

Mehrere Smartphones des taiwanesischen Herstellers HTC speichern Daten über ihre Benutzung anscheinend unzureichend geschützt. Das berichten drei Sicherheitsforscher auf der Website Android Police und mehrere deutschsprachige Fachportale wie ZDNet haben den Bericht zusammengefasst. Demnach sollen die Geräte Evo 3D, Evo 4G, Thunderbolt und möglicherweise weitere Smartphones von HTC Standortinformationen, zuletzt gewählte Rufnummern und ausgeführte Anwendungen in einer Datei auf dem Gerät speichern. Auf diese könnten alle auf dem Smartphone installierten Apps zugreifen, die die Berechtigung zum Internetzugriff haben. Der Hersteller hat die Lücke gegenüber dem IT-Newsportal Engadget eingeräumt, betont aber, sie sei bisher nicht ausgenutzt worden. Ein direkt auf das Endgerät herunterladbares Patch solle das Leck bald beheben, Anwender sollten dieses unbedingt sofort installieren, wenn sie eine Nachricht über das zur Verfügung stehende Update bekommen.


Erstes Attagging: Trojaner schleichen sich per QR-Code ein

Der Antivirus-Software-Hersteller Kaspersky Lab hat laut seinem Blog Securelist erstmals Trojaner ausfindig gemacht, die sich per QR-Code auf Smartphones installieren (sog. Attagging). QR-Codes funktionieren ähnlich wie Strichcodes und lassen sich mit Smartphone-Kameras auslesen. Oft ist in diesen Codes eine Internet-Adresse (URL) enthalten. Anwender können die oft langen Adressen so bequem in das Mobilgerät übertragen. Die Antivirus-Experten haben solche Codes nun auf mehreren Websites entdeckt, die Schadsoftware verbreiten. Fotografieren Anwender den Code mit ihrem Android-Smartphone vom PC-Bildschirm ab und installieren die sich hinter der URL verbergende App, verschickt das Handy in den beschriebenen Fällen mehrere Euro teure SMS-Nachrichten. Das Antivirus-Blog McAfee Labs warnt vor Smartphone-Apps, die aus QR-Codes entschlüsselte URLs automatisch öffnen. Stattdessen sollten Anwender QR-Code-Scanner nutzen, die eine Vorschau-Funktion haben. Beispiel-Apps für die Mobilbetriebssysteme Android und iOS werden in dem Blog-Eintrag genannt.


Trojanisches PDF: Schadprogramm-Prototyp für Mac OS X

Das Antivirus-Unternehmen F-Secure hat einen neuen Trojaner entdeckt, der Apple-Rechner infizieren könnte. Laut der Beschreibung des Unternehmens öffnet die Schadsoftware beim Ausführen eine PDF-Datei mit chinesischem Inhalt, um von der im Hintergrund laufenden Installation der eigentlichen Schadsoftware abzulenken. Diese könne aber noch nicht von einem Kontrollserver im Internet aus angesprochen werden, um Schadroutinen zu starten. Die Experten von F-Secure vermuten daher, dass der Trojaner nur eine Art Testballon des Programmierers ist. Der Website MacRumors zufolge hat Apple die Schadsoftware-Erkennung in den Betriebssystem Mac OS X Snow Leopard und Lion aktualisiert, so dass sie den Trojaner erkennen.

SCHUTZMASSNAHMEN
Microsoft Patchday: Kritische Lücken in Windows und Internet Explorer behoben

Wie immer am zweiten Dienstag eines Monats hat Microsoft diese Woche Patches veröffentlicht. Diese "Flicken" stopfen 23 Sicherheitslücken. Acht Sicherheitsupdates stehen dafür zum Download bereit, zwei davon wurden von Microsoft als "kritisch", die anderen als "wichtig" eingestuft. Sie beheben Fehler in allen Versionen von Microsoft Windows (ab Windows XP SP 3) inklusive der Server-Betriebssysteme und im Internet Explorer (Version 6, 7, 8 und 9). Wer die Updates nicht installiert, riskiert laut Microsoft unter anderem, dass Angreifer beliebigen Code auf dem Rechner ausführen können. Die Patches lassen sich über die "Windows Update"-Website installieren.


Top 50: Liste kostenloser Sicherheits-Software

Die Redaktion der PC-Welt hat eine Liste der ihrer Einschätzung nach 50 besten kostenlosen Sicherheitstools veröffentlicht. Das Verzeichnis umfasst Antivirus-Software, Anti-Spyware-Programme, Firewalls und Datenschutz-Werkzeuge, die etwa Passwörter verwalten oder Aktive Inhalte auf Websites abschalten können. Die genannten Tools wehren jeweils meist nur einen Teil der möglichen Gefahren ab. Die Website BSI FÜR BÜRGER empfiehlt vor allem die Verwendung aktueller Antivirus- und Firewall-Programme und hält Informationen zu Aktiven Inhalten bereit.

Lücken gestopft: Update für Google-Browser Chrome

Google hat die Version 14.0.835.202 seines Browsers Chrome veröffentlicht. Wer das Update installiert, schließt damit eine als "kritisch" eingestufte Sicherheitslücke, die Angreifern das Einschleusen und Ausführen von Schadcode ermöglicht. Außerdem werden sieben weitere Sicherheitsmängel behoben, die der zweithöchsten Risikostufe "hoch" zugeordnet worden sind. Detaillierte Informationen bietet die englischsprachige Google-Website zu Chrome-Updates. Das Update betrifft die Chrome-Versionen für Windows, Mac OS X und Linux sowie das Browser-Plug-In Chrome Frame. Die Version 14.0.835.202 enthält auch den aktuellen Adobe Flash Player 11. Die aktuelle Chrome-Version kann bei Google oder über den Browser selbst kostenlos heruntergeladen geladen werden.


ClamAV schützt Linux: Open-Source-E-Mail-Filter und -Virenscanner

Kein Computersystem ist restlos sicher vor Angriffen - auch Linux ist da keine Ausnahme. Auf seinem Blog des Anti-Botnet-Beratungszentrums informiert der Verband der deutschen Internetwirtschaft Eco nun über das Open-Source-Virenschutzprogramm ClamAV. Laut botfrei.de ist "ClamAV ein zuverlässiger Virenscanner und Phishing-Filter für Linux und Windows, der selbst verschlüsselte Schädlinge erkennt". Das Programm greift auf Wunsch mehrmals täglich auf eine aktuell gehaltene Onlinedatenbank mit Informationen zu Viren und Co. zurück, um immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. Über die zahlreichen Steuerungsmöglichkeiten der Software informieren auch die Homepage des ClamAV-Projekts sowie ein Eintrag auf Wikipedia.


PRISMA
Wissen rund ums WWW: Eltern-Leitfaden "Kinder sicher im Netz begleiten" erschienen

Nur wenn Eltern sich mit den Neuen Medien beschäftigen und hier Kompetenzen erwerben, können sie auch ihren Kindern helfen, sich sicher im Internet zu bewegen - das ist die Meinung der Initiative Klicksafe der Landesmedienanstalten Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Nun hat Klicksafe den Leitfaden "Internetkompetenz für Eltern - Kinder sicher im Netz begleiten" veröffentlicht. Er kann auf klicksafe.de als PDF-Datei kostenlos heruntergeladen werden. Auf 34 Seiten erfahren Eltern das Wesentliche u.a. zu den Themen "Social Web", "Online Games", "Problematische Inhalte und Jugendschutz", "Filter und technischer Schutz" und "Kostenfallen im Netz". Abgerundet wird der Leitfaden durch Fallbeispiele, Handlungsempfehlungen und eine Checkliste.


Fehler behoben: Chrome ist keine Schadsoftware

Die PC-Schutzprogramme Security Essentials, Forefront und Defender von Microsoft haben den Google Browser Chrome nach einem Definitionsupdate Anfang Oktober fälschlicherweise als Bedrohung eingestuft. Die Security-Software hielt den Browser für eine Variante des Banking-Trojaners Zeus. Nach Angaben des IT-Magazins ZDNet wurde Chrome daraufhin auf Tausenden Anwender-Festplatten automatisch blockiert oder gelöscht. Microsoft hat reagiert und neue Definitionen herausgegeben. Die aktuelle Version kann über das Malware Protection Center von Microsoft bezogen werden. Die Sicherheitsprogramme müssen manuell aktualisiert werden. Anwender, die Probleme mit dem Start von Chrome haben, sollten den Browser aktualisieren (siehe hierzu auch die Meldung "Update für Google-Browser Chrome: Lücken gestopft" in diesem Newsletter)
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Re: VIREN - TROJANER und andere Probleme

Beitragvon Yilmaz » Mo 31. Okt 2011, 11:42

OKTOBER 2011

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Tatort Bahnsteig: Skimming-Angriffe an DB-Fahrkartenautomaten

Das Polizeipräsidium in Mainz teilt mit, dass Unbekannte drei Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn AG im Hauptbahnhof Mainz manipuliert haben, um sich die EC-Kartendaten von Bahnkunden zu beschaffen. Ein Zeuge hatte Unregelmäßigkeiten an einem Automaten bemerkt. Die Kriminalpolizei Mainz fand an zwei Automaten Vorrichtungen zum Ausspähen von EC-Kartendaten. An einem dritten Automaten wurden Reste von Klebespuren entdeckt. Die Deutsche Bahn erklärte auf Anfrage des IT-News-Dienstes heise online, dass bereits im März rund zehn Fahrkartenautomaten in Oberhausen, Koblenz, Bielefeld und Mülheim (Ruhr) für Skimming missbraucht wurden. An den Fahrtkartenautomaten weist die Bahn ihre Kunden nun an, bei der PIN-Eingabe das Tastenfeld zu bedecken. Die Bundespolizei und das Sicherheitspersonal sollen die Automaten zudem regelmäßig kontrollieren.


Unfaires Spiel: Account-Diebstahl bei Microsofts Xbox Live

Xbox Live, Microsofts Plattform für Online-Spiele, ist Ziel eines Hackerangriffs geworden. Microsoft bestätigte einen entsprechenden Bericht des Online-Spielemagazins Gamestar. Eine "begrenzte Zahl von Mitgliedern" hat dem Software-Unternehmen von "unerlaubten Zugriffen auf ihre Accounts berichtet". Die Vorfälle würden derzeit untersucht. Das Unternehmen weist aber darauf hin, dass es keine Anzeichen dafür gebe, "dass der Xbox Live Service gefährdet ist". Bei betroffenen Spielern, so berichten u.a. Gamestar und das US-amerikanische Magazin Ars Technica, wurden die Accounts zu Xbox Live gehackt, u.a. um über die Microsoft Points, eine Online-Währung, verfügen zu können. Waren auf dem Account Informationen zu Zahlungsmitteln hinterlegt, so wurden auch Kreditkarten oder PayPal-Konten belastet. Microsoft empfiehlt allen Kunden die Sicherheitsempfehlungen für den Umgang mit Xbox Live zu befolgen und bei Manipulationsverdacht umgehend den Support zu kontaktieren.


SCHUTZMASSNAHMEN
Browser mit Sicherheitslücken: Update für Safari

Apple hat ein Update für den Browser Safari veröffentlicht. Wie heise Security berichtet, werden durch das Update auf die Safari-Version 5.1.1 mehrere Sicherheitslücken geschlossen, wovon eine besonders kritisch ist, weil sie leicht auszunutzen ist: Beim Aufrufen von infizierten Websites können willkürliche Programmcodes ausgeführt werden. Die Safari-Version für Windows ist hiervon aber offenbar nicht betroffen. Heise Security weist darauf hin, dass es nach dem Update zu Problemen beim Booten kommen kann, wenn die Festplattenverschlüsselung unter Lion eingesetzt wird. Auch das Verwenden der Verschlüsselungssoftware von Symantec ohne Festplattenverschlüsselung sei nicht unproblematisch.


Gefährliche Grafik: Wichtiges Update für Opera-Browser

Das Entwickler-Team des Opera-Browsers hat ein Update für eine kritische Sicherheitslücke veröffentlicht. Darüber berichtet unter anderem das BUERGER-CERT. Den Anwendern von Opera wird die Installation der Version 11.52 empfohlen, um eine Ausnutzung der Schwachstelle zu verhindern, die ein spanischer Sicherheitsexperte öffentlich gemacht hat. Bei der Schwachstelle handelt es sich um einen Verarbeitungsfehler von Vektorgrafiken (SVG-Grafiken), der es Angreifern ermöglicht, beliebigen Schadcode auf dem System des angemeldeten Anwenders auszuführen.


Unbedingt downloaden: Oracle veröffentlicht Java-Version 6, Update 29

Der Softwarehersteller Oracle hat ein Update veröffentlicht, um 20 nicht näher beschriebene, aber als sehr kritisch eingestufte Sicherheitslücken in der Java-Umgebung zu schließen. Das BUERGER-CERT empfiehlt, das Update so schnell wie möglich einzuspielen. Die aktuelle Java-Version kann über die Java-Homepage kostenlos heruntergeladen werden. Bei Windows-Systemen ist ein Update auch unkompliziert über die integrierte Java-Update-Funktion möglich. Oracle empfiehlt allen Java-Anwendern zudem, ältere Java-Versionen von ihren Systemen zu entfernen.


Gestärkte Abwehr: Microsoft rüstet gegen Online-Banking-Trojaner SpyEye

Teil des Anfang Oktober veröffentlichten Microsoft Updates (siehe vorheriger Newsletter) ist eine neue Version für das "Tool zum Entfernen bösartiger Software". Wie das Malware Protection Center des Unternehmens in seinem englischsprachigen Blog mitteilt, erkennt und entfernt das Tool in der Version 4.1 auch den Online-Banking-Trojaner EyeStye alias SpyEye, ein weitverbreitetes Schadprogramm. Das Microsoft-Tool wird kostenlos über Windows-Update verteilt und automatisch im Hintergrund nach der Nutzung von Windows Update ausgeführt. Der IT-Nachrichtendienst heise online kritisiert, der Schutz des Tools reiche nicht weit genug: Es erkenne nur bekannte Varianten von SpyEye. Eine minimale Veränderung des Schadcodes genüge, um den Microsoft-Scanner zu umgehen. Da SpyEye in der Lage sei, sich selbst zu aktualisieren, sei die Schutzwirkung wohl schon nach wenigen Stunden dahin gewesen. Die Website BSI FÜR BÜRGER empfiehlt die Installation eines Virenscanners und dessen regelmäßige Aktualisierung mit den neuesten Virendefinitionen.



PRISMA
Schadcode-Bericht von Microsoft: Meist infizieren Anwender ihre Systeme selbst

Cyberkriminelle haben viele Möglichkeiten, ein Schadprogramm auf fremde Computer zu übertragen. Besonders erfolgreich erscheint der direkte Weg über das unvorsichtige Opfer, den Anwender. Das geht aus Microsofts IT-Sicherheitsbericht für das erste Halbjahr 2011 hervor. In 44,8 Prozent der Fälle waren es die Anwender selbst, die ihr Microsoft-System infiziert haben. Sie haben ihren Computer gefährdet, indem sie bewusst eine Aktion ausgeführt haben. In 43,2 Prozent der Fälle erfolgte die Ausbreitung über das Auto-Ausführen-Feature von Windows: Hierüber wurden Netzwerklaufwerke, vor allem aber Wechselmedien wie USB-Speichergeräte infiziert. Die Schadcode-Verbreitung über andere Wege fällt kaum ins Gewicht: 5,6 Prozent der von Microsoft analysierten Bedrohungen sind auf Exploits zurückzuführen, also Schadprogramme, die Sicherheitslücken in Anwendungen und Betriebssystemen ausnutzen. Infizierte Dateien sorgen in 4,4 Prozent der Fälle für Verbreitung von Schadcode, auf geknackte Passwörter und Office-Makros entfallen 1,7 bzw. 0,3 Prozent.


Sichere Verbindung: Neue Software soll Gebührenbetrug bei VoIP-Anlagen verhindern

Die Hochschule Darmstadt hat gemeinsam mit dem Kommunikationsdienstleister Toplink eine Software entwickelt, die virtuelle Telefonanlagen vor Datendiebstahl und Gebührenbetrug schützen soll. Grund ist, wie die Universität mitteilt, "die bundesweite ruinöse Zunahme von Gebührenbetrug bei Internet-Telefonie": Hacker greifen Telefonanlagen an, verschaffen sich Zugang zu den Anschlüssen der Teilnehmer und nutzen diese etwa für unbefugte Fern- und Auslandsverbindungen. Die entstandenen Kosten werden dem Inhaber des Anschlusses vom Telefonanbieter in Rechnung gestellt. Die Software analysiert vergleichbar mit einem Computervirenscanner den Sprachverkehr und kann unterscheiden, ob die Verbindung von einem regulären Teilnehmer oder einem Hacker genutzt wird. "Die Abwehrmechanismen agieren auf der Gesprächsebene und kontrollieren die Gesprächsaufbauversuche und erfolgreich hergestellte Gespräche. Dadurch können Hackerangriffe in Echtzeit und nicht erst im Nachhinein erkannt werden", sagt Projektleiter Professor Michael Massoth vom Fachbereich Informatik der Hochschule Darmstadt. Ein einsatzfähiges Produkt soll 2012 auf den Markt kommen und zunächst Geschäftskunden ansprechen.


Sensitives Smartphone: iPhone erkennt Eingaben bei Desktop-Tastatur

Ein iPhone, das neben einer herkömmlichen Computer-Tastatur liegt, kann registrieren, welche Buchstaben getippt werden. Darüber berichten heise Security sowie golem.de. Der Bewegungssensor des iPhones kann die durch das Antippen der Tasten erzeugten Vibrationen messen und anhand der Intensität die ungefähre Position der Taste ermitteln. Liegt das iPhone links von der Tastatur, ist etwa der Buchstabe "L" weiter vom iPhone entfernt als der Buchstabe "Q" - die Vibrationen sind deshalb unterschiedlich stark. Das iPhone kann mithilfe eines hinterlegten Wörterbuchs und den dazugehörigen möglichen Kombinationen von Eingabeorten auf der Tastatur dann sogar ganze Wörter erkennen. Nach Meinung der Forscher der Universität Georgia Tech und des Massachusetts Institute of Technology (MIT), die die Worterkennung demonstrierten, müssten Anwender zwar keine Angst haben, dass das iPhone jetzt ungewollt die Tastatureingaben aufzeichne und an Angreifer übermittle - wer ganz sicher gehen will, sollte das iPhone aber nicht direkt neben der Tastatur ablegen.
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Re: VIREN - TROJANER und andere Probleme

Beitragvon Yilmaz » Sa 12. Nov 2011, 06:53

NOVEMBER 2011
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Freie Sicht auf Anwender-Daten: Sicherheitslücken in der Amazon-Cloud

Forscher der Ruhr-Universität Bochum haben im Cloud-Computing-Dienst von Amazon Sicherheitslücken entdeckt. Amazon Web Services bietet Geschäftskunden Cloud-Computing-Dienste an und hostet u.a. die Dienste Twitter, Second Life und Foursquare. Den Wissenschaftlern vom Lehrstuhl für Netz- und Datensicherheit ist es durch verschiedene Angriffsmethoden gelungen, etwa die administrativen Rechte beliebiger Cloud-Kunden zu übernehmen und Daten zu bearbeiten. Darüber hinaus entdeckten die Forscher Angriffsmöglichkeiten im Shop-System von Amazon. Sie verschafften sich Zugang u.a. zu Authentifizierungsdaten und Passwörtern im Klartext. Den gemeinsamen Login für sämtliche Amazon-Dienste sehen die Forscher entsprechend kritisch: Eine Sicherheitslücke im Amazon Shop verursache immer direkt auch eine Lücke in der Amazon Cloud. Die Bochumer Forscher haben Amazon auf die Sicherheitslücken hingewiesen, Amazon hat diese daraufhin geschlossen.


"Tsunami" erfasst Mac OS X: Linux-Trojaner befällt jetzt auch Mac-Systeme

Ein Trojaner namens "Tsunami", der bis dato ausschließlich Linux-Systeme befallen hat, wird nun auch für Mac-OS-X-Anwender gefährlich - das berichtet der Hersteller von Sicherheitssoftware Eset im firmeneigenen, englischsprachigen Blog. Ein Ziel sei es offenbar, so die Sicherheitsexperten, mehr Computer für Botnetze zu gewinnen, um beispielsweise DDoS-Angriffe (Distributed Denial of Service) ausführen. Laut Eset kann "Tsunami" Dateien aus dem Internet laden, um sich selbst zu aktualisieren oder weitere Schadsoftware zu installieren. Zudem können Angreifer mit dem Schadprogramm beliebige Befehle ausführen und die vollständige Kontrolle über ein System übernehmen. Allerdings könne sich der Trojaner nicht selbst verbreiten. Die Angreifer müssen dazu jeden Rechner einzeln infizieren, um die Malware zu übertragen oder Anwender müssten den Trojaner manuell installieren. Zum Schutz empfiehlt die Website BSI FÜR BÜRGER die Installation eines Virenscanners und dessen regelmäßige Aktualisierung mit den neuesten Virendefinitionen.

Infizierte Foren-Software: MyBB-Download enthält Hintertür

Hackern ist es gelungen die Version 1.6.4 der freien und quelloffenen Forensoftware MyBB (auch: MyBulletinBoard) mit Schadfunktionen zu modifizieren. Darüber berichtet der IT-Newsdienst heise Security unter Berufung auf einen Eintrag im MyBB-Entwicklerblog. Unbekannten Angreifern sei es gelungen, über eine Schwachstelle im Content Management System für die MyBB-Homepage Schadcode einzuschleusen und auszuführen. Da unklar sei, wann der Angriff stattfand, seien möglicherweise alle Downloads der Version 1.6.4 betroffen, die vor dem 6. Oktober heruntergeladen wurden. Zur Überprüfung und Säuberung von MyBB-Systemen geben die Entwickler in ihrem Blog Empfehlungen.

Infizierte Blog-Software: WordPress-Blogs verbreiten Schadcode

Die verbreitete Blog-Software WordPress wird missbraucht, um Malware zu verbreiten. Das meldet der Hersteller von Antiviren-Programmen Avast (englischsprachiges PDF). Über eine Sicherheitslücke in WordPress soll sich die Schadcode-Sammlung "Blackhole" auf den Servern von Blogbetreibern installiert haben. Blackhole habe dann versucht Schadcode auf den Rechnern der Blog-Leser unterzubringen. Avast hat nach eigenen Angaben im September und Oktober 2011 den Zugriff von Anwendern auf rund 5000 WordPress-Websites blockiert. Als Einfallstor wurde das Add-On TimThumb ausgemacht, das u. a. zur Größenänderung von Bildern und in vielen Themes eingesetzt wird. Inzwischen ist eine neue Version von TimThumb erschienen, die immun gegen Blackhole und ähnliche Programme sein soll.

SCHUTZMASSNAHMEN
Betriebssystem Android 4: Update bringt mehr Sicherheit

Google hat eine neue Version des Betriebssystems Android veröffentlicht. Die Version Android 4.0 Ice Cream Sandwich bringt u.a. neue Sicherheitsfunktionen. Wie das IT-Magazin ZDNet berichtet, können die auf Android-Geräten gespeicherten Daten nun erstmals mithilfe eines Passworts und einer Kennnummer vollständig verschlüsselt werden. Die Absicherung soll auch die Nutzung von Apps sicherer machen: App-Entwickler können mit einer neuen Programmierschnittstelle, die mit der Datenverschlüsselung arbeitet, für Anwendungen Benutzerzertifikate erstellen, sichere Sitzungen und Zugriffe verwalten. Auf mobilen Geräten vorinstallierte Anwendungen lassen sich zudem nun deaktivieren, was das automatische Senden und Empfangen von Daten verhindert. Erstmals haben Nutzer auch die Möglichkeit, die Datenübertragung im Hintergrund laufender Apps zu verhindern. Einen Überblick über die Neuerungen in Android 4 gibt es auf der englischsprachigen offiziellen Android-Website. Die ersten Geräte mit Android 4 kommen derzeit auf den Markt. Welche Gerätehersteller wann Updates für ältere Android-Versionen bereitstellen, ist noch offen - das berichtet das Technik-Magazin netzwelt.de.

QuickTime für Windows: Update beseitigt zwölf Risiken

Apple hat eine Aktualisierung für seinen Mediaplayer QuickTime herausgegeben.
QuickTime 7.7.1 liegt für die Windows Versionen XP, Vista und 7 vor und behebt Apple zufolge zwölf Sicherheitslücken. So ließ sich etwa Schadcode mittels manipulierter Bild- und Videodateien auf Computer übertragen und ausführen. Das rund 38 MByte große Update kann über die QuickTime-eigene Softwareaktualisierung, die Quicktime-Website und das Apple Download-Center heruntergeladen werden.

Neue Browser-Version: Chrome 15 ist da

Google stellt eine neue Version seines Browsers Chrome zur Verfügung. Chrome 15 schließt 18 Sicherheitslücken, elf davon bergen laut Google ein "hohes" Sicherheitsrisiko. Wie das Bürger-CERT meldet, könnten Angreifer die Sicherheitslücken nutzen, um etwa den Browser zum Absturz zu bringen und Informationen in der Adressleiste falsch darzustellen. Google Chrome aktualisiert sich automatisch, Anwender müssen nichts weiter unternehmen, um die neue Version zu erhalten.

Microsoft Patchday: Vier Sicherheitslücken in Windows geschlossen

Die mit dem Microsoft-Patchday für November ausgelieferten Updates schließen vier Sicherheitslücken im Windows-Betriebssystem. Aktualisierungen für andere Microsoft-Produkte gibt es diesen Monat nicht. Betroffen sind alle unterstützten Versionen von Windows (XP SP3, Vista, Windows 7, Server 2003, Server 2008, Server 2008 R2). Zwei der Sicherheitslücken ermöglichen Angreifern das Einschleusen und Ausführen von Schadcode, eine weitere kann für Denial-of-Service-Attacken ausgenutzt werden. Die vierte Lücke ermöglicht Angreifern, erweiterte Zugriffsrechte auf Windows-Rechner zu erlangen. Die Patches lassen sich über die "Windows Update"-Website installieren.

Duqu-Wurm befällt Windows: Microsoft gibt Anwendern Handlungsanweisung

Ein Sicherheitsupdate, das den Angriff des Duqu-Wurms auf Windows-Systeme verhindert, liefert Microsoft mit dem aktuellen Patchday nicht. Gleichwohl können sich Anwender gegen die Variante des Stuxnet-Wurms wehren. Microsoft hat dazu eine Sicherheitsempfehlung und eine Fix it-Lösung veröffentlicht. Informationen hierzu liefert auch das Bürger-CERT in einer technischen Warnung. Würde ein Angreifer die Schwachstelle erfolgreich ausnutzen, könnte er auf dem Rechner Software installieren und diese zum Anzeigen, Ändern und Löschen von Daten missbrauchen. Nach eigener Aussage untersucht Microsoft die Schwachstelle weiterhin und wird diese unter Umständen im Rahmen des monatlichen Patchdays beheben.

Mozilla Updates: Thunderbird und Firefox erscheinen in Version 8

Das Open-Source-Projekt Mozilla hat neue Hauptversionen für den Internetbrowser Firefox
und den E-Mail-Client Thunderbird veröffentlicht. Beide Programme können über die jeweilige Produkt-Website heruntergeladen oder über die in den Vorgängerversionen integrierte Programmaktualisierung bezogen werden. Sowohl Firefox 8 als auch Thunderbird 8 beheben sechs Sicherheitslücken. Mozilla stuft drei der sechs Sicherheitsrisiken, welche die neue Version behebt, als "kritisch" ein. Laut dem IT-Magazin ZDNet könnten Angreifer darüber Schadcode einschleusen und ausführen. Ob Firefox, Internet Explorer oder Chrome: Die Website BSI-FUER-BUERGER gibt Tipps und Anleitungen, wie Browser für sicheres Surfen im Internet eingestellt werden sollten.

Shockwave-Player: Sicherheitsupdate für Windows- und Mac-Systeme

Der Softwarehersteller Adobe hat ein Sicherheitsupdate für den Shockwave-Player veröffentlicht. Das Programm wird zur Darstellung interaktiver Inhalte auf Websites benötigt. Wie Adobe in einem Sicherheitsbulletin mitteilt, wurden in der Version 11.6.0.626 und früheren Versionen für Windows- und Mac-Rechner verschiedene kritische Sicherheitslücken entdeckt. Sie könnten es einem Angreifer ermöglichen, schädlichen Code auf Anwender-PCs auszuführen. Adobe empfiehlt Anwendern von Adobe Shockwave Player 11.6.0.626 und früheren Versionen die Aktualisierung auf die aktuelle Versionsnummer.
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Re: VIREN - TROJANER und andere Probleme

Beitragvon Yilmaz » Di 6. Dez 2011, 15:14

NOVEMBER 2011
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Spieleplattform Steam gehackt: Diebstahl von Kreditkartendaten möglich

Das US-amerikanische Unternehmen Valve entwickelt Computer- und Konsolenspiele wie Half-Life, Left 4 Dead und Call of Duty. Die Spiele werden über die firmeneigene Internetplattform namens Steam vertrieben, nach eigenen Angaben an 35 Millionen Spieler in aller Welt. Wie Valve auf der englischsprachigen Steam-Website mitteilt, ist es Hackern möglicherweise gelungen, an vertrauliche Daten von Valve-Kunden zu gelangen. Bemerkt wurden die Angriffe auf Steam-Nutzerforen und die Kundendatenbank am 6. November. Valve hatte die Foren zeitweise deaktiviert. Die Angreifer sollen Zugriff auf Namen, Passwörter, Kaufbelegen, E-Mail- und Rechnungsadressen sowie verschlüsselte Kreditkarteninformationen gehabt haben. Für einen Missbrauch dieser Informationen gebe es laut Valve bisher jedoch keine Beweise. Das Unternehmen empfiehlt seiner Kundschaft, Kreditkartenabrechnungen genau zu prüfen. Zudem werden alle Forennutzer bei ihrem nächsten Login aufgefordert, ein neues Passwort festzulegen, auch das Passwort für den Shop-Account sollte geändert werden. Die Logins zu den Foren und den Steam-Accounts seien voneinander getrennt. Nutzern wird empfohlen, für beide Zugänge unterschiedliche Passwörter zu vergeben. Tipps zum Anlegen sicherer Passwörter gibt es auf der Website. BSI FUER BUERGER


Phishing-Angriff auf Xbox-Live-Konten: Kostenlose Punkte als Lockmittel

Wie die britische Tageszeitung \u201eThe Sun\u201c am 22. November in ihrer Online-Ausgabe meldet, ist es in den vergangenen Tagen zu Phishing-Attacken im Zusammenhang mit Microsofts Online-Spieleplattform \u201eXboxLive\u201d gekommen. Demnach sollen mögliche Betrüger E-Mails an Xbox-Live-Mitglieder verschickt haben, die den Eindruck erwecken als kämen sie direkt von Microsoft. Die Anwender werden aufgefordert Links zu folgen und ihre persönlichen Login-Daten für ihren Xbox-Live-Account einzugeben. Die Opfer wurden u.a. mit dem Versprechen gelockt, kostenlos Xbox-Live-Punkte zu erhalten, die als virtuelle Währung den Kauf von Spielen ermöglichen. Die Eingabe der Login-Daten über den betrügerischen Link gewährt den Angreifern direkten Zugriff auf das entsprechende Xbox-Live-Konto mit den gespeicherten Guthaben-Punkten und Kreditkarten-Daten. Laut \u201eThe Sun\u201c sind Gamer in über 35 Ländern betroffen. Der durchschnittliche finanzielle Verlust pro Konto liege dabei zwischen 100 und 250 Euro. Weiter heißt es: Microsoft könne nur für Schäden aufkommen, wenn Anwender nachweisen können, dass sie ihre Zugangsdaten nicht selbst weitergegeben haben. In einer Stellungnahme gegenüber dem BBC-Radiosender Newsbeat teilt der Konzern mit, es gebe keine Hinweise auf Sicherheitslücken im Xbox-Live-System.


Webhoster warnt Kunden: Standard-Root-Passwörter möglicherweise gehackt

Der in Berlin ansässige Webhoster \u201e1blu\u201c ist möglicherweise Ziel eines Hackerangriffs geworden. Wie u.a. das IT-Magazin PC Welt berichtet, hat das Unternehmen seinen Kunden eine entsprechende Warnung per E-Mail geschickt. Damit reagiert 1blu auf Hinweise, dass es unter Umständen einen nicht autorisierten Zugriff auf Passwörter der Kunden gegeben habe. Betroffen sein könnten Kunden, die immer noch ihr Standard-Root-Passwort verwenden, das sie zur Einrichtung ihres 1blu-Kontos erhalten haben. Die Konten, die noch das Standard-Root-Passwort nutzten, wurden gesperrt. Die infrage kommenden Kunden sollen demnächst neue Root-Passwörter per Post erhalten und diese umgehend in ein persönliches Kennwort umwandeln. Das Unternehmen teilte am 17. November auf seiner Facebookseite mit, dass Untersuchungen bis dato die Hinweise auf einen Angriff \u201enicht verifizieren\u201c konnten. Dennoch habe man Anpassungen im Kundenservicebereich vorgenommen: Passwörter für E-Mail-, FTP- und Datenbank-Dienste werden jetzt nicht mehr im Kundenservicebereich hinterlegt. Detaillierte Infos hierzu erhalten 1blu-Kunden nach dem Login im Kundenservicebereich.


Gewalt und Pornographie: Spam-Attacke auf Facebook-Pinnwand

Der Hersteller von IT-Sicherheitsprodukten Sophos berichtet in seinem firmeneigenen Blog von einer Spam-Attacke in Zusammenhang mit Facebook. Demnach hätten Facebook-Nutzer von Einträgen unbekannter Herkunft auf ihrer Pinnwand berichtet. Gepostet wurden etwa pornographische Bilder und Gewaltdarstellungen. In einer Stellungnahme gegenüber dem Social-Media-Blog Mashable teilt Facebook mit, dass die Plattform selbst nicht angegriffen wurde, sondern die Browser der Nutzer. Ausgenutzt wurde demnach eine Sicherheitslücke, die Cross-Site-Scripting (kurz: XSS, deutsch: Seitenübergreifendes Scripting) erlaubt. XSS bezeichnet das Ausnutzen einer Computersicherheitslücke in Webanwendungen. Schadcode wird aus einem Kontext, in dem er nicht vertrauenswürdig ist, in einen anderen eingefügt, in dem er als vertrauenswürdig eingestuft wird. Aus diesem vertrauenswürdigen Kontext kann dann ein Angriff erfolgen. Im betreffenden Fall sollen Angreifer die Facebook-Nutzer - etwa durch ein Gewinnspiel - dazu animiert haben, den für die Spam-Attacke notwendigen schadhaften Javascript-Code mit ihrem Browser auszuführen. Um solchen Attacken zu entgehen, sollten Anwender stets die aktuellste Browserversion nutzen und keinen Links folgen, die nicht absolut vertrauenswürdig erscheinen. Informationen, wie man seinen Browser zusätzlich sicherer machen kann, hält die Website BSI FUER BUERGER bereit.


Wolf im Schafspelz: Malware tarnt sich mit digitalem Zertifikat

Experten des Antivirensoftware-Herstellers F-Secure haben ein Schadprogramm entdeckt, das sich mit einem offiziellen digitalen Zertifikat tarnt. Darüber berichten u.a. F-Secure im firmeneigenen Blog und der IT-Nachrichtendienst heise Security. Demnach wurde das digitale Zertifikat \u201eanjungnet.mardi.gov.my\u201c dem malaysischen Institut für Landwirtschaftliche Forschung und Entwicklung gestohlen. Mithilfe des digitalen Zertifikats kann das Schadprogramm die Sicherheitssysteme von Computern umgehen, weil diese signierten Dateien und Anwendungen teilweise blind vertrauen und nicht immer auf enthaltenen Schadcode prüfen. Im betreffenden Fall werde laut F-Secure versucht, den Trojaner namens \u201eW32/Agent.DTIW\u201c über manipulierte PDF-Dateien zu verbreiten, dabei werde eine Schwachstelle im Adobe Reader 8 ausgenutzt. Ist ein System befallen, werde weiterer Schadcode von einem Server namens worldnewsmagazines.org nachgeladen. Einige dieser Komponenten seien ebenfalls signiert. \u201eEs ist nicht alltäglich, signierte Malware zu finden. Noch seltener ist es, dass sie mit einem offiziellen Schlüssel einer Regierung signiert ist\u201c, heißt es im F-Secure-Blog.


Realplayer aktualisiert: Sicherheitskritische Lücken geschlossen

Das Softwareunternehmen RealNetworks hat ein Update für seinen Mediaplayer Realplayer veröffentlicht. Auf einer Service-Website teilt das Unternehmen mit, dass 19 teilweise kritische Sicherheitslücken mit dem Einspielen einer neuen Programmversion behoben werden können. Die Lücken lassen sich u.a. dazu missbrauchen, Schadcode auf den Rechner zu transportieren und auszuführen. Detaillierte Beschreibungen der jeweiligen Fehler und der betroffenen Versionen finden sich auf der Service-Website. Anwendern wird empfohlen, stets die aktuelle Version des Players zu nutzen. Betroffen sind die Realplayer-Versionen für Windows- und Mac-OS-Betriebssysteme. Unter Windows sind die Versionen der 1.x-, 11.x- und 14.x-Reihen betroffen. Die Lücken werden mit der Version 15 geschlossen. Unter Mac OS finden sich die Risiken bis inklusive der Version 12.0.0.1701. Hier werden sie mit der Version 12.0.0.1703 behoben.


Update für Flash-Player: Adobe beseitigt Sicherheitslücken

Der Softwarehersteller Adobe hat ein Update für seinen Flash Player veröffentlicht. Insgesamt werden zwölf Sicherheitslücken geschlossen. Wie das Unternehmen in einem Sicherheitshinweis mitteilt, sind Flash Player für Windows, Linux und MacOS in den Versionen bis einschließlich 11.0.1.152 betroffen; Flash Player für Chrome ebenfalls; und Flash Player für Android in den Versionen bis einschließlich 11.0.1.153. Die Schwachstellen könnten einen Absturz der Anwendung auslösen. Ein Angreifer könnte sich zudem die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System verschaffen. Das BUERGER-CERT empfiehlt allen Anwendern das von Adobe bereitgestellte Sicherheitsupdate auf Version 11.1.102.55 so bald wie möglich zu installieren. Beim Adobe Flash-Player geschieht dies am einfachsten über die programmeigene Update-Funktion oder über die Adobe-Website. Nutzern von Googles Mobilbetriebssystem steht im Android Marketplace die Version 11.1.102.59 zur Verfügung.


Schwachstellen beseitigt: Erstes Update für Chrome 15 veröffentlicht

Nur wenige Tage nach der Veröffentlichung der Version 15 des Google-Browsers Chrome wurden die ersten Schwachstellen entdeckt und durch Google behoben. Dies geht aus einem Sicherheitshinweis des Unternehmens hervor. Das Unternehmen stuft sechs der durch die acht Sicherheitslücken bedingten Risiken als \u201ehoch\u201c ein. Angreifer könnten einige der Lücken ausnutzen, um Schadcode auf die Computer der Chrome-Anwender zu schleusen und auszuführen. Google Chrome aktualisiert sich bei neuen Version automatisch. Anwender müssen nichts unternehmen, um neue Versionen zu erhalten.


PRISMA

Android 4-Feature ausgetrickst: Gesichterkennung ist nicht sicher

Das Betriebssystem Android 4 für mobile Geräte bietet die Möglichkeit, Smartphones per Gesichtserkennung zu entsperren. Dazu muss das Gerät vor das Gesicht des Anwenders gehalten werden. Der Blog SoyaCincau zeigt nun ein (englischsprachiges) Video, das beweisen soll, dass sich die optische Gerätesperre durch ein Foto, das sich auf dem Bildschirm eines anderen Smartphones befindet, umgehen lässt. Dem IT-Newsdienst ZDNet sagte ein Google-Sprecher daraufhin, die Funktion der Entsperrung durch Gesichtserkennung sei experimentell und biete nur geringe Sicherheit. Nutzer werden zudem von der Anwendung darauf hingewiesen, dass die Entsperrung per Gesichtserkennung unsicherer ist als ein Eingabemuster, eine PIN oder ein Passwort. Personen, die dem Anwender ähnlich sehen, könnten das Gerät entsperren. Laut ZDNet sei die Verschlüsselung per Gesichterkennung aber sicherer als gar keine Zugangsperre. Immerhin müsste ein Angreifer sowohl über das Gerät, als auch über ein Foto des Besitzers verfügen, um sich Zugang zu Gerätedaten zu verschaffen.
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Re: VIREN - TROJANER und andere Probleme

Beitragvon Yilmaz » Do 12. Jan 2012, 16:18

DEZEMBER 2011
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Kundendaten kopiert: Hacker-Angriff auf Immobilienscout24.de

Das Portal für Immobilienanzeigen Immobilienscout24 meldet einen unberechtigen Zugriff auf seine Datenbank. Demnach wurden nach vorläufigem Kenntnisstand Informationen wie Namen von Personen und Unternehmen, Kontaktdaten sowie Immobilienscout-interne Registrierungsnummern von Anbietern durch unbefugte Dritte kopiert. "Es handelt sich dabei um Daten, die in der Regel auf der Website von Immobilienscout24 standardmäßig angezeigt werden", heißt es in einer Pressemitteilung. Passwörter, Bank- und Zahlungsdaten seien nicht betroffen. Der unbefugte Zugriff wurde dem Unternehmen nach unterbunden und die Sicherheit der angegriffenen Server wiederhergestellt. Immobilienscout24.de bittet Kunden, sich auf der Website einzuloggen und ihr Passwort vorsorglich zu ändern.

Angriff per SMS: Windows Phone 7.5 mit Sicherheitslücke

Der englischsprachige Blog WinRumors, der sich ausschließlich mit Windowsthemen befasst, berichtet über eine Sicherheitslücke im mobilen Betriebssystem Windows Phone 7.5. Microsoft hat das Problem bestätigt. Demnach kann etwa eine präparierte SMS den Messaging Hub \u2013 die zentrale Nachrichtenverwaltung \u2013 von Windows Phone 7.5 lahmlegen. Empfängt das Smartphone die präparierte Nachricht, wird das Betriebssystem neu gebootet, anschließend lässt sich die Nachrichtenzentrale nicht mehr starten. Der Angriff könne auch über eingehende Facebook- und Windows-Live-Nachrichten erfolgen, da diese ebenfalls über den Messaging Hub abgewickelt werden. Der Blog zeigt auch ein Video, das den Ablauf eines Angriffs demonstriert. Das Problem soll sich beseitigen lassen, indem das Gerät auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt wird. Wie der IT-Nachrichtendienst heise Security meldet, betrifft das Problem alle Geräte mit den Windows-Phone-Versionen 7.10.7720.68 (7.5) und 7.10.7740.16. Ob auch ältere Versionen betroffen sind, ist derzeit offen.


Adobe warnt Anwender: Angriff über Reader und Acrobat möglich

Die Programme Reader und Acrobat von Adobe weisen nach Angaben des Herstellers eine kritische Sicherheitslücke auf. Sie ermögliche es Angreifern, über einen Fehler in der Speicherverwaltung der Software fremde Rechner zu kontrollieren, sie zum Absturz zu bringen und Schadcode auszuführen. Den Zugriff erreichen die Täter, wenn sie Anwender dazu verleiten, präparierte PDF-Dateien mit den Adobe-Produkten zu öffnen. Betroffen sind die Programmversionen Adobe Reader X (10.1.1) und frühere 10.x-Versionen für Windows und Mac sowie Adobe Reader 9.4.6 und frühere 9.x-Versionen für Windows, Mac und Linux. Außerdem betroffen: Adobe Acrobat X (10.1.1) und ältere 10.x-Versionen für Windows und Mac sowie Adobe Acrobat 9.4.6 und ältere 9.x-Versionen für Windows und Mac. Der Adobe Reader für Android und der Adobe Flash Player weisen die Sicherheitslücke nicht auf. Für die Versionen Adobe Reader 9.x und Acrobat 9.x für Windows steht ein Update zur Verfügung. Es gibt laut Adobe Erkenntnisse, dass die Lücke für diese Programmversionen bereits ausgenutzt wird. Für die 10er-Versionen empfiehlt Adobe die Verwendung des geschützten Modus, bis der Fehler mit dem regulären Sicherheitsupdate am 10. Januar behoben werde. Die Aktualisierung für Mac OS X und Unix soll am 12. Januar 2012 folgen, da Adobe das Risiko eines Angriffs auf Anwender dieser Betriebssysteme als gering einschätzt.


Gefährliche Videos: Sicherheitsrisiken in Media-Player Winamp behoben

Mehrere kritische Sicherheitslücken hat das Sicherheitsunternehmen Secunia im Medienplayer Winamp entdeckt. Betroffen sei die Version 5.622 sowie möglicherweise auch ältere Winamp-Versionen. Das PC Magazin schreibt, das Abspielen einer präparierten AVI-Datei mit Winamp genüge, um durch Ausnutzung der Sicherheitslücke das System zu kompromittieren. Abhilfe schafft Winamp 5.623. Bei Redaktionsschluss war die offizielle Download-Seite noch nicht aktualisiert, über das Winamp-Forum lässt sich die aktuelle Version des Players aber beziehen. Der "Multi-national Installer" enthält auch das deutsche Sprachpaket.


Chrome-Browser: 15 Sicherheitslücken geschlossen

Google hat seinen Browser Chrome aktualisiert: Version 16 schließt 15 in der Vorgängerversion enthaltene Sicherheitslücken. Sechs dieser Lücken stuft Google in die Gefahrenklasse \u201ehoch\u201d ein. Wie heise Security schreibt, konnten bei der Verarbeitung von PDF-Dateien sicherheitskritische Fehler auftreten. Außerdem konnten Angreifer die Anzeige in der Adressleiste manipulieren.
Chrome 16 bringt neben mehr Sicherheit auch die Möglichkeit mit, mehrere Benutzerkonten anzulegen. Ausdrücklich weist Google darauf hin, dass es sich dabei nicht um ein Sicherheitsfeature handelt: "Die Funktion ist nicht dazu bestimmt, Ihre Daten vor anderen Personen, die Ihren Computer verwenden, zu schützen." Zu diesem Zweck sollten verschiedene Benutzerkonten des Betriebssystems verwendet werden. Die Website BSI FÜR BÜRGER erklärt, was zu beachten ist, wenn sich mehrere Anwender einen Rechner teilen.


Fernzugriff: Sicherheitsupdate für PuTTY

PuTTY ist ein SSH-Client für Windows und wird vor allem für den Zugriff von Windows-Rechnern auf Linux-Computer verwendet. heise Security berichtet von einem kritischen Fehler in den PuTTY-Versionen 0.59, 0.60 und 0.61: Eingegebene Passwörter behält das Programm mitunter im Speicher, sodass andere Programme diese auslesen könnten. Die aktuelle PuTTY-Version 0.62 behebt diesen und einige weitere, aber unkritische Fehler.


Ein Patch weniger: Microsoft Patchday im Dezember

icrosoft hat im Dezember 13 Patches veröffentlicht und damit 19 Sicherheitslücken in Windows, Internet Explorer und Microsoft Office geschlossen. Darüber berichten verschiedene Online-Magazine, etwa golem.de. Ein Update behebt einen kritischen Fehler bei der Behandlung vonTrue-Type-Schriften. Dieser wurde schon aktiv ausgenutzt, etwa durch den Wurm \u201eDuqu\u201c. Andere Patches beziehen sich unter anderem auf Fehler beim Öffnen speziell manipulierter Dateien (z.B. ".doc", ".xls" und ".ppt"). Ein zuvor angekündigter Patch, das eine SSL-Sicherheitslücke schließen sollte, ist nicht erschienen, weil in der letzten Testphase Kompatibilitätsprobleme aufgetreten sind. Der Patch ist nun für Januar angekündigt. Das [[INTERNLINK||BUERGER-CERT empfiehlt |https://www.buerger-cert.de/archive?type=widtechnicalwarning&nr=TW-T11-0080]], die Patches so schnell wie möglich zu installieren.


Verräterische USB-Sticks: Datensicherheit wird konsequent vernachlässigt

Der Hersteller von Antivirensoftware Sophos wollte wissen, welche Daten Anwender auf USB-Sticks speichern und wie diese gesichert sind. Das Ergebnis der Recherchen hat Sophos im unternehmenseigenen Blog veröffentlicht. Das Unternehmen kaufte auf einer Fundsachenversteigerung der australischen Metropole Sydney 57 USB-Sticks, die 2011 in der dortigen U-Bahn verloren wurden. Sieben Sticks waren defekt. Die restlichen 50 Sticks mit einem Speichervolumen zwischen 256 Megabyte und 8 Gigabyte konnten näher untersucht werden. Sie waren allesamt nicht passwortgeschützt, keine Datei war verschlüsselt. Die Sticks enthielten teils sehr persönliche Daten über den Besitzer des Sticks, seine Familie, seine Kollegen oder seinen Arbeitgeber. Gefunden wurden ganze Fotoalben, sensible Dokumente wie Steuerbescheide, Programmiercodes, Audio- und Video-Dateien und sogar Konstruktionszeichnungen aus einer Produktentwicklung. Auf 33 Exemplaren oder 66 Prozent der Sticks fanden die Sicherheitsexperten zudem Viren, Trojaner und anderen Schadcode, zum Teil mehrfach. Sophos zufolge handelte sich dabei ausschließlich um Malware für Windows-Systeme. Schadprogramme für Mac-OS-Betriebssysteme wurden nicht gefunden, gleichwohl USB-Sticks, die offensichtlich mit Apple-Rechnern genutzt wurden auch Windows-Malware enthielten. Das Fazit von Paul Ducklin, Leiter der Abteilung Technologie bei Sophos für die Asia-Pazifik-Region: "Persönliche und unternehmensrelevante Daten sollten immer verschlüsselt oder mit einem Passwort geschützt werden, bevor sie auf einem USB-Stick gespeichert werden. Ein guter Anti-Virenschutz ist ebenfalls wichtig, auch für Nutzer von Mac-OS-Betriebssystemen".



Teures Horoskop: Abzock-Apps im Android Market

Google hat 27 Apps aus dem Android Market entfernt. Darüber berichtet das Online-Magazin ZDNet und das Sicherheitsunternehmen Lookout, das zunächst 22, dann weitere fünf mutmaßliche Abzock-Apps entdeckt hatte. Die entfernten Apps seien in der Lage gewesen, teure SMS zu verschicken, die mit bis zu fünf US-Dollar berechnet wurden. 13 der 22 Apps seien mehr als 14.000-mal heruntergeladen worden. Die Abzock-Apps haben sich etwa als Horoskope, Spiele und Bildschirmhintergründe getarnt. Bei der Installation haben Anwender die Geschäftsbedingungen bestätigt und so den Versand der teuren Versand der Premium-SMS ermöglicht. Vor allem auf europäische Mobilfunkkunden hatten es die Programmierer der Apps abgesehen. Die betroffenen Apps nennt Lookout auf seiner Seite.
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Re: VIREN - TROJANER und andere Probleme

Beitragvon Yilmaz » Do 12. Jan 2012, 16:20

JANUAR 2012
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BSI empfiehlt Überprüfung von PC auf Schadsoftware

Einfacher Test auf Webseite www.dns-ok.de von Deutscher Telekom, BSI und BKA

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt allen Internetnutzern, ihre Rechner auf Befall mit der Schadsoftware "DNS-Changer" zu überprüfen. Ab sofort ist eine solche Überprüfung mit Hilfe der Webseite www.dns-ok.de ganz einfach möglich. Die Webseite wird gemeinsam von der Deutschen Telekom, dem BSI und dem Bundeskriminalamt zur Verfügung gestellt.

Dies wurde notwendig, weil Internetkriminelle die Netzwerkkonfiguration von PC- und Mac-Systemen durch den Eintrag neuer DNS-Server mit der Schadsoftware "DNS-Changer" manipuliert hatten. Das DNS (Domain Name System) ist einer der wichtigsten Dienste im Internet, welcher für die Umsetzung von Namen (URLs) in IP-Adressen verantwortlich ist. Im Falle einer Infektion mit der Schadsoftware leitet der Webbrowser die Benutzer bei Abfrage populärer Webseiten unbemerkt auf manipulierte Seiten der Kriminellen um, wo betrügerische Aktivitäten wie beispielsweise die Verbreitung angeblicher Antivirensoftware, Klickbetrug oder nicht lizenzierter Medikamentenverkauf stattfinden. Zudem konnten die Kriminellen gezielt manipulierte Werbeeinblendungen an infizierte Rechner senden, Suchergebnisse manipulieren und weitere Schadsoftware nachladen.

Test für Internetnutzer

In Deutschland sind nach Angaben der amerikanischen Bundespolizei FBI derzeit bis zu 33.000 Computer täglich betroffen. Mit der Internetseite www.dns-ok.de können Internetnutzer ab sofort eigenständig prüfen, ob ihr System mit dem Schadprogramm "DNS-Changer" infiziert ist. Beim Aufruf dieser Internetadresse erhalten Nutzer, deren Computersystem von dem Schadprogramm manipuliert wurde, eine Warnmeldung mit roter Statusanzeige. Ergänzt wird dieser Hinweis durch eine Reihe von Empfehlungen, mit denen die Anwender die korrekten Systemeinstellungen wiederherstellen sowie ggf. die Schadsoftware vom System entfernen können. Ist dagegen der Rechner des Internetnutzers nicht betroffen, erhält der Besitzer die Meldung mit einer grünen Statusmeldung, dass sein System korrekt arbeitet.

Überprüfung des eigenen Rechners vor dem 8. März 2012 sinnvoll

Verbreitet wurde die Schadsoftware durch das so genannte "DNS-Changer-Botnetz", dessen Betreiber im November 2011 von der amerikanischen Bundespolizei FBI und europäischen Ermittlungsbehörden verhaftet wurden. Die von den Onlinekriminellen manipulierten DNS-Server wurden nach der Festnahme vom FBI durch korrekt arbeitende DNS-Server ersetzt. Diese Server sollen jedoch zum 8. März 2012 abgeschaltet werden. Bei betroffenen Rechnern ist dann eine Internetnutzung ohne die empfohlenen Änderungen der Einstellungen nicht mehr möglich, da die Nutzer wegen des nunmehr fehlenden Zugriffs auf das "Telefonbuch" (DNS) im Internet mit ihrem Computer keine Webseiten mehr aufrufen können. Daher sollten Internetnutzer die Überprüfung und ggf. Reinigung ihres Rechners möglichst bald durchführen. Die Überprüfung erfolgt ausschließlich über den Aufruf der Website www.dns-ok.de, es wird keine Software gestartet oder heruntergeladen. Zur Reinigung des Rechners können die Betroffenen beispielsweise die unter www.botfrei.de bereitgestellten Programme wie den "DE-Cleaner" nutzen.
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Re: VIREN - TROJANER und andere Probleme

Beitragvon Yilmaz » Do 26. Jan 2012, 12:22

JANUAR 2012
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Wurm im Sozialen Netzwerk: Ramnit stiehlt 45.000 Facebook-Accounts

Das Schadprogramm Ramnit treibt seit April 2010 sein Unwesen im Internet. Als sogenannte Multi-Komponenten Malware kann Ramnit ausführbare Windows-Dateien, Office-Dateien sowie HTML-Dokumente infizieren und Informationen wie Zugangspasswörter ausspähen. Zudem kann die Schadsoftware Hintertüren in IT-Systemen öffnen, um Befehle von einem entfernten Angreifer zu empfangen (Backdoor-Angriff).
Nachdem Ramnit bereits Bankensysteme attackiert hat, greift eine neue Variante des Schadprogramms nun Facebook an, dies berichten u.a. botfrei.de und golem.de unter Berufung auf eine Meldung von Seculert, Hersteller von IT-Schutzprogrammen. Der Ramnit-Wurm habe Anmeldedaten zu über 45.000 Facebook-Konten gesammelt. Die Mehrzahl der erbeuteten Daten stamme aus Großbritannien und Frankreich. Die Zugangsdaten könnten laut Seculert dazu genutzt werden, über ein erbeutetes Konto infizierte Links an Freunde des Facebook-Kontakts zu senden. Gegenüber golem.de hat Facebook bestätigt, dass durch Ramnit Facebook-Accounts in fremde Hände gelangt sind.
Die betroffenen Nutzer wurden von Facebook kontaktiert, was den Missbrauch des Facebook-Kontos verhindern soll. Facebook rät Anwendern, generell keine Links zweifelhaften Inhalts oder Ursprungs zu öffnen, sondern dies an Facebook zu melden.

Facebook-Chronik: Scammer nutzen Unmut über neues Profil-Design

Seit Mitte Dezember 2011 können Facebook-Nutzer auf ihrer Profilseite die sogenannte Chronik einblenden. Wie ZDNet.de berichtet, verändert die Chronik das Layout des Profils und bietet direkten Zugriff auf Statusnachrichten, Fotos und Pinnwandeinträge eines Anwenders. Ist die Funktion einmal aktiviert, lässt sich dies nicht mehr rückgängig machen.
Diese Tatsache nutzen Cyberkriminelle nun aus, meldet das IT-Magazin PC-Welt. Auf der Plattform kursieren zahlreiche Scam-Profile, die Anwendern Hilfe anbieten, das alte Design wieder herzustellen. Dies sei allerdings gar nicht möglich, schreibt PC-Welt. Beim Besuch dieser Profile würden oftmals Links zu mit Schadcode infizierten Webseiten oder Videos eingeblendet. Wer zudem den "Gefällt mir"-Button anklicke, laufe Gefahr, seinen Rechner für das Einschleusen von Schadcode zu öffnen.
Die EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz, klicksafe.de, hat eine Broschüre zum sicheren Umgang mit der Facebook-Chronik veröffentlicht, die als PDF-Download verfügbar ist. Der Leitfaden soll Nutzern helfen, ihre Privatsphäre zu schützen und gibt Hinweise zu den wichtigsten Sicherheits- und Privatsphäreeinstellungen.

Flashback vs. XProtect: Trojaner hebelt Mac-Schutzprogramm aus

Anwender von Mac-Betriebssystemen müssen sich vor einer neuen Variante des bekannten Flashback-Trojaners in Acht nehmen, das meldet das IT-Magazin ZDNet unter Berufung auf eine Meldung von Intego, einem Anbieter von Sicherheitssoftware speziell für Mac-Systeme.
Der Trojaner mit der Versionsbezeichnung "OSX/Flashback.J" gibt sich als Installationspaket für den Flash Player aus. Wird die Datei mit dem Namen "FlashPlayer-11-7-macos.pkg" vom Anwender aktiv ausgeführt, wird Schadcode auf dem Rechner installiert. Die in Mac OS X integrierte Schutzfunktion XProtect erkennt laut ZDNet Flashback.J noch nicht, da der Trojaner nach dem jüngsten Apple-Update in Umlauf gebracht wurde. Das Ziel von Flashback bestehe darin, die Update-Funktion für Virendefinitionen auszuschalten, sodass ab diesem Zeitpunkt keine Updates mehr erfolgen. Flashback kann dann Nutzerdaten an einen fremden Server schicken sowie weiteren Schadcode nachladen. Ein Update für XProtect, um Flashback.J bereits vor einer Infektion zu entdecken, gibt es noch nicht.


Internetzugang sichern: Den DNS-Changer aufspüren und entfernen

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt allen Internetnutzern, ihre Rechner auf Befall mit der Schadsoftware "DNS-Changer" zu überprüfen. Die Prüfung ist mit Hilfe der eigens eingerichteten Webseite www.dns-ok.de möglich. In der Vergangenheit haben mutmaßliche Internetkriminelle die Netzwerkkonfiguration von PC- und Mac-Systemen durch den Eintrag neuer DNS-Server mittels des DNS-Changers manipuliert.
Das DNS (Domain Name System) sorgt für die Umsetzung von Website-Namen (URLs) in Zahlen-Code (IP-Adressen). Im Falle einer Infektion mit der Schadsoftware leitete der Webbrowser die Benutzer beim Aufruf von Webseiten unbemerkt auf manipulierte Seiten der Kriminellen um, die Anwender wurden so zahlreichen kriminellen Aktivitäten ausgesetzt, heißt es in einer Mitteilung des BSI. Anwender, die die Internetadresse www.dns-ok.de aufrufen, erhalten eine Warnmeldung mit roter Statusanzeige, wenn ihr Computersystem von dem Schadprogramm manipuliert wurde. Zudem gibt es Hinweise, wie die korrekten Systemeinstellungen wiederhergestellt und die Schadsoftware vom System entfernt werden kann.
Über die Website botfrei.de kann dazu das Programm "DE-Cleaner" kostenlos heruntergeladen werden. Die Server werden zum 8. März 2012 abgeschaltet. Wird ein befallenes System bis dahin nicht repariert, ist ein Internetzugang nur noch erschwert möglich.

Update für WordPress: Version 3.3.1 der Blog-CMS-Software behebt Sicherheitslücken

WordPress, die kostenlose CMS-Software für die Erstellung von Blogs, ist in einer neuen Version verfügbar. Dies teilt die Entwicklergemeinschaft mit. Die Version 3.3.1 behebt 15 Funktionsfehler und schließt eine Sicherheitslücke, die Angreifern Cross-Site-Scripting (auch XSS genannt) ermöglicht. XSS bezeichnet das Ausnutzen einer Computersicherheitslücke in Webanwendungen. Dabei werden Informationen aus einem Kontext, in dem sie nicht vertrauenswürdig sind, in einen anderen Kontext eingefügt, in dem Anwender sie als vertrauenswürdig einstufen. Aus diesem vertrauenswürdigen Kontext kann dann ein Angriff gestartet werden.
Die aktuelle Version in deutscher Sprache kann von der deutschen WordPress-WebsiteName heruntergeladen werden.


Microsoft Patchday: Wichtige Updates für alle Windows-Versionen

Mit dem ersten Patchday im Jahr 2012 liefert Microsoft sieben Sicherheitsupdates aus, um acht Schwachstellen in Produkten zu schließen. Betroffen sind Windows XP, Windows Vista, Windows 7 sowie einige Hilfsprogramme, Bibliotheken und Sicherheitsmodule. Dies berichtet u.a. das Bürger-CERT unter Berufung auf das Sicherheits-Bulletin von Microsoft.
Das Unternehmen stuft die Gefahr durch sechs Sicherheitslücken in Windows als "hoch" und eine weitere als "kritisch" ein. Die Schwachstellen ergeben sich etwa beim Abspielen von manipulierten MIDI-Dateien im Windows Media-Player, beim Besuch von präparierten Webseiten und beim Öffnen von manipulierten Dateien von entfernten Verzeichnissen. Zeitgleich mit den Sicherheitsupdates hat Microsoft die Version 4.4 des Windows-Tools zum Entfernen von Schadsoftware veröffentlicht, meldet das IT-Magazin PC Welt.
Das Bürger-CERT empfiehlt die Aktualisierungen herunterzuladen und zu installieren. Dies geschieht für Windows-Systeme am einfachsten über die Aktivierung von automatischen Updates im Microsoft Sicherheitscenter oder über einen Besuch der "Windows Update"-Webseite.


Kritische Sicherheitslücken: Sicherheitsupdate für Google Chrome

Google hat drei Sicherheitslücken im Browser Chrome für Windows, Mac OS X und Linux sowie Chrome Frame geschlossen. Darüber berichtet unter anderem das Newsportal zdnet.de. Das Risiko der geschlossenen Sicherheitslücken hat Google mit "hoch" bewertet. Details werden nach Aussage des Google-Watch-Blogs so lange zurückgehalten, bis ein Großteil der Nutzer das Update eingespielt hat. Für die Entdeckung von zwei der drei Sicherheitslücken hat Google 2000 US-Dollar als Belohnung bezahlt. Anwender der Chrome-Version 16 erhalten das Update automatisch. Es kann aber auch manuell von der Google-Chrome-Website heruntergeladen werden.


Reader und Acrobat aktualisiert: Adobe beseitigt Schwachstellen in Programmen

Software-Hersteller Adobe hat Sicherheitsupdates für sein kostenloses PDF-Leseprogramm Reader und den PDF-Bearbeiter Acrobat veröffentlicht. Wie das Unternehmen mitteilt, werden mit den Versionen 10.1.2 Sicherheitslücken in Adobe Reader X (10.1.1) und Adobe Acrobat X (10.1.1) sowie in früheren Versionen für Windows und Mac geschlossen. Durch die Schwachstellen können die Programme zum Absturz gebracht werden (Denial of Service) oder Angreifer können durch sie beliebigen Code mit den Rechten des angemeldeten Benutzers ausuführen. Zur erfolgreichen Ausnutzung dieser Schwachstelle muss der Angreifer den Anwender dazu bringen, eine manipulierte E-Mail, Webseite oder PDF Datei zu öffnen. Anwender des Adobe Readers und Acrobat 9.4.7 und früherer Versionen für Windows und Mac, die nicht auf Version 10.1.2 wechseln können, stellt Adobe Updates auf die Version 9.5 zur Verfügung.
Das Bürger-CERT empfiehlt in einer technischen Warnung, das von Adobe bereitgestellte Sicherheitsupdate so bald wie möglich zu installieren. Die Updates können über die Adobe Website bezogen werden.

Weniger Informationen: Microsoft nimmt Website mit Update-Infos vom Netz

Microsoft hat die Informationsseite "Where's my phone update" eingestellt. Sie ist zwar noch online, wird seit Mitte Dezember jedoch nicht mehr aktualisiert. Wie das IT-Newsportal golem.de berichtet, macht Microsoft keine Angaben dazu, warum die Seite nicht mehr gepflegt wird. Auf "Where's my phone update" konnten sich Windows-Smartphone-Anwender darüber informieren, wann welches Update erscheint - abhängig vom Land und Mobilfunkprovider. Die neue Strategie von Microsoft: Anwender erhalten eine Benachrichtigung, sobald ein Update verfügbar ist. Sie müssen das Smartphone dann per Kabel mit einem Computer verbinden und das Update einspielen. Eine drahtlose Installation ist nicht möglich.

Amazon-Tochterunternehmen Zappos gehackt: 24 Millionen Datensätze gestohlen

Das Handelsunternehmen Amazon betreibt in den USA einen Online-Shop für Bekleidung mit Millionen Kunden - zappos.com. Nun wurde das Tochterunternehmen Opfer eines Hackerangriffs, bei dem rund 24 Millionen Datensätze von Kunden in die Hände der Angreifer geraten sind. Dies berichten u.a. heise security und PC-Welt.
Demnach konnten die Hacker auf Namen, E-Mail-Adressen, Rechnungs- und Lieferadressen, Telefonnummern sowie die letzten vier Ziffern der Kreditkartennummern zugreifen. Zudem hatten die Täter Zugriff auf die Passwort-Hashes, die verschlüsselten Versionen der Anwender-Passwörter. Zappos hat daraufhin alle Kundenpasswörter gesperrt und die Kunden per E-Mail aufgefordert, neue Passwörter anzulegen - auch bei anderen Diensten, wo sie möglicherweise das identische Passwort nutzen. Kunden von amazon.com in den USA und amazon.de sind von dem Hack nach bisherigen Erkenntnissen nicht betroffen.
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Re: VIREN - TROJANER und andere Probleme

Beitragvon Yilmaz » Sa 4. Feb 2012, 15:21

FEBRUAR 2012
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Wertvoller Code: Bezahlsystem Paysafecard lockt Betrüger an

Die "Paysafecard" ist ein elektronisches Zahlungsmittel, das ähnlich funktioniert wie eine Prepaid-Karte. Verbraucher können die Karte im Handel erwerben und erhalten damit einen dem Kaufbetrag entsprechenden 16-stelligen Code, mit dem sie beispielsweise in Online-Shops bezahlen können. Ist das auf der Karte vermerkte Guthaben aufgebraucht, wird der Code ungültig. Internetkriminelle versuchen immer wieder, an den Zahlencode und damit an das Karten-Guthaben zu gelangen.
Aktuell warnt der Herausgeber der Karten vor zwei Betrugsmaschen:
Websites in der Optik der Paysafecard-Seite suggerieren Anwendern, sie könnten ihr Guthaben verdoppeln, wenn sie ihren Code in eine Maske eingeben und versenden. Dieser Trick dient allein dazu, Zugriff auf den Code und das Guthaben zu bekommen.
Varianten der als Bundespolizei-, BKA- und Gema-Virus bekannten Schadprogramme sperren die Computer von Anwendern. Für eine Entsperrung wird ein "Bußgeld" eingefordert, das u.a. per Paysafecard bezahlt werden kann. Anwendern wird geraten derartigen Aufforderungen nicht Folge zu leisten.


Facebook-Accounts in Geiselhaft: Lösegeld-Trojaner verlangt 20 Euro

Der Blog botfrei.de berichtet über einen Trojaner, der Facebook-Accounts in Geiselhaft nimmt. Das Schadprogramm beruhe auf dem Fachleuten bereits bekannten Carberp-Trojaner. Anwender können ihren Rechner infizieren, indem sie manipulierte PDF- und Word-Dokumente öffnen. Wird dann eine Facebook-Website aufgerufen, klinkt sich Carberp in den Browser ein (Man-in-the-Middle-Attacke) und leitet den Anwender auf eine gefälschte Facebook-Seite um, die ihm mitteilt, sein Account für das soziale Netzwerk sei gesperrt. Um die vermeintliche Sperrung aufzuheben, soll der Anwender eine Gebühr in Höhe von 20 Euro leisten - und zwar über den Bezahldienst Ukash, eine Art Pre-Paid-Bezahlsystem, bei dem Zahlender und Empfänger anonym bleiben. Eine Zahlung des geforderten Betrags habe jedoch keinen Effekt, die Seite bleibe gesperrt.


Falsche Jobangebote: Spam-E-Mails im Namen der Bundesagentur für Arbeit

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) warnt vor E-Mails, in denen den Adressaten lukrative Jobangebote versprochen werden. Als Ansprechpartner werden Unternehmen mit Sitz im Ausland genannt. Die Absender dieser E-Mails sind nicht zu ermitteln. In den Spam-E-Mails werde behauptet: "Ihre Kontaktadresse erhielten wir von der Agentur für Arbeit, bei der Sie als Bewerber registriert sind."
Die BA weist darauf hin, dass sie in keinerlei Zusammenhang mit derartigen E-Mails steht. Die Spam-E-Mails hätten vermutlich das Ziel an reale Nutzerdaten zu gelangen. Möglicherweise enthielten die E-Mails auch Viren oder Trojaner. Die BA rät dazu, unaufgefordert erhaltene E-Mails, die eine Arbeit versprechen, ungelesen zu löschen.

Trojaner-Apps im Android-Market: Malware läuft auf Hunderttausenden Geräten

Symantec, Anbieter von IT-Sicherheitslösungen, nennt in seinem offiziellen Firmenblog 13 Apps aus dem Android Market, die mit einem Trojaner verseucht sind. Der Trojaner "Android.Counterclank" dient laut Symantec dem Diebstahl von Anwender- und Verbindungsdaten. Er findet sich in Spiele-Apps der Anbieter iApps7 Inc., Ogre Games und redmicapps. Manipulationen offenbaren sich auf zweierlei Weise: Bei infizierten Geräten steckt der Trojaner in der Hauptanwendung. Wird diese ausgeführt, startet ein "apperhand" genannter Dienst. Ein weiteres Zeichen ist ein Such-Symbol auf dem Startbildschirm des Smartphones. Laut heise security dürften die Trojaner-Apps auf mehreren hunderttausend Smartphones und Tablet-PCs laufen, lege man die Downloadzahlen im Android Market zugrunde. Einige der infizierten Programme seien im Android Market nach wie vor erhältlich. Der Trojaner lasse sich durch die Deinstallation der Apps entfernen.

Media-Markt und Saturn verschenken nichts: Gutscheine bei Facebook sind Fälschungen

Im Oktober eröffnete der Elektronikfachmarkt Saturn seinen Online-Shop, im Januar folgte Media-Markt. Spammer nutzen dies, um über Facebook Anwender zu erreichen. So ist es im Security-Blog von G Data nachzulesen. Anwender werden anlässlich der Online-Shop-Eröffnungen jeweils mit vermeintlichen 50-Euro-Einkaufsgutscheinen dazu verführt, etwa im Fall des Media-Markt-Spams die Website mm-gutscheine.info anzuklicken. Auf dieser und anderen verlinkten Websites wird jedoch vor allem Werbung eingeblendet - woran die Spammer dann Geld verdienen. Anzeichen dafür, dass Schadcode übertragen wird oder Anwenderdaten gephisht werden, gibt es laut G Data nicht. Die Spam-Nachrichten erscheinen in der von beiden Handelsketten bekannten Aufmachung. Beide Handelsketten haben sich von der Aktion distanziert und empfehlen, derartige Nachrichten zu ignorieren bzw. zu löschen, es gebe derzeit keine Gutscheinaktionen.

"pcAnywhere" unsicher: Symantec warnt vor eigenem Produkt

Mitte Januar gab der Hersteller von IT-Sicherheitssoftware Symantec bekannt, dass ihm im Jahr 2006 Quellcodes für verschiedene Programme gestohlen wurden. Hierüber berichtete u.a. der IT-Newsdienst heise security. Lange hieß es, es bestehe keine Gefährdung der Computersysteme von Symantec-Kunden, da die Quellcodes veraltet seien. Nun muss Symantec Anwender doch vor der Nutzung von "pcAnywhere" warnen, einer Software zur Steuerung von Fernzugriffen auf Computer. Hacker könnten mithilfe des Quellcodes die Verschlüsselung aushebeln und Computer, auf denen die Software läuft, angreifen. Möglich seien etwa Man-in-the-Middle-Attacken und der Aufbau unautorisierter Verbindungen zwischen Computern und Netzwerken. Im englischsprachigen Unternehmensblog gibt es Links zu ersten Updates sowie Installationsanleitungen. Zudem hat Symantec ein englischsprachiges, zehnseitiges PDF veröffentlicht, in dem Hintergründe, Probleme und Lösungen zusammengefasst sind. Symantec empfiehlt, auf die Nutzung von pcAnywhere zu verzichten, bis Updates veröffentlicht wurden.


Update für Chrome-Browser: Google behebt vier Sicherheitslücken

Nur rund zwei Wochen nach dem letzten Browser-Update veröffentlicht Google erneut eine aktualisierte Version seines Browsers Chrome. Die Version 16.0.912.77 schließt vier als "hoch" eingestufte Sicherheitsrisiken. Außerdem meldet Google in den Veröffentlichungsinformationen, dass mit dem vorangegangenen Update (Version 16.0.912.75) eine "kritische" Lücke geschlossen wurde, die in den damaligen Veröffentlichungsinformationen nicht erwähnt wurde.
Das Bürger-CERT empfiehlt ein Update, um eine Ausnutzung der Schwachstellen zu verhindern. Dies erfolge am einfachsten über die automatische Update-Routine des Browsers. Dabei wird das Update im Hintergrund heruntergeladen und mit dem Beenden des Browsers installiert. Alternativ stellt Google die aktuelle Chrome-Version im Internet zum Download zur Verfügung.


Update für Opera: Browser in der Version 11.61 veröffentlicht

Der kostenlose Browser Opera liegt in der aktualisierten Version 11.61 vor. Das Update behebt diverse Funktionsstörungen und schließt zwei Sicherheitslücken. Opera Software stuft in seinen Informationen zur Veröffentlichung das Sicherheitsrisiko der einen Lücke als "niedrig", das der anderen als "hoch" ein. So lasse es die alte Browserversion sogenannte XSS-Angriffe (Cross-Site Scripting) zu. Das Update auf die neue Opera-Version erfolgt automatisch durch den Browser. Opera 11.61 steht für Windows, Linux und Mac OS X aber auch zum manuellen Download bereit.


DNS-Changer-Schäden beseitigen: Gratis-Tool stellt Netzwerkeinstellungen wieder her

Mit Hilfe des Schnelltests auf dns-ok.de können Anwender prüfen, ob die Netzwerkeinstellungen von Computern durch den Trojaner "DNS-Changer" manipuliert wurden. Anwender, deren Systeme betroffen sind, mussten bisher die DNS-Einstellungen manuell korrigieren. Auf der Website www.dns-ok.de können Anwender nun ihr System auf eine mögliche DNS-Changer-Infektion überprüfen und geänderte Netzwerkkonfigurationen mit Hilfe eines Tools des Softwareherstellers Avira automatisch auf die Windows-Standard-Einstellung zurücksetzten. Der Link zum Download der Avira DNS-Repair-Software erscheint allerdings nur, wenn bei der Systemanalyse eine Infektion festgestellt wird. Das Programm kann auch manuell von der Avira-Website heruntergeladen werden. Eine Anleitung mit Screenshots zur Handhabung des Tools gibt es außerdem auf der Website botfrei.de.


Update für Firefox, Thunderbird und SeaMonkey: Mozilla schließt mehrere Schwachstellen

Wie das Bürger-CERT auf seiner Internetseite mitteilt, hat Mozilla mehrere Schwachstellen in Firefox, Thunderbird und SeaMonkey geschlossen. Diese Schwachstellen können von einem entfernten, anonymen Angreifer ausgenutzt werden, um beliebigen Code mit den Rechten des angemeldeten Benutzers auszuführen, um den Rechner des Opfers zum Absturz zu bringen (Denial of Service), um einen Cross-Site Scripting Angriff durchzuführen oder um Daten offenzulegen oder zu manipulieren. Zur erfolgreichen Ausnutzung dieser Schwachstelle muss der Angreifer den Anwender dazu bringen eine manipulierte E-Mail oder Webseite zu öffnen.
Das Bürger-CERT empfiehlt das von Mozilla bereitgestellte Sicherheitsupdate so bald wie möglich zu installieren.


Allianz gegen Spam und Co.: Führende E-Mail-Anbieter entwickeln neue Filtertechnik

15 Unternehmen aus der Internet- und IT-Servicebranche haben sich unter dem Kürzel DMARC zu einer Allianz gegen Online-Betrugsversuche zusammengeschlossen. Ziel der Firmen - darunter Google, Yahoo, AOL, Microsoft, Paypal und Facebook - ist es, einen technischen Standard zu etablieren, um etwa Spam- und Phishing-E-Mails auf Anbieterseite frühzeitig zu entdecken und so von Anwendern fernzuhalten. Dies berichten u.a. golem.de und computerwoche.de. DMARC steht für "Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance" (deutsch etwa: domainbasierte Authentifizierung, Meldung und Konformitätserklärung von Nachrichten). Mit dem Filter-Standard - der auf bekannten Filtertechniken aufbaut - sollen E-Mail-Empfänger laut golem.de einfacher bestimmen können, ob eine E-Mail wirklich von dem angegebenen Absender stammt und was zu tun ist, wenn es sich um einen Betrugsversuch handelt. Zudem können Absender festlegen, dass E-Mails, die angeblich von ihnen stammen, aber nicht durch den Filter authentifiziert werden können, empfängerseitig direkt gelöscht oder in den Spamordner verschoben werden sollen. Die Allianz arbeitet bereits seit rund 18 Monaten an dem neuen Standard, hat sich aber erst jetzt der Öffentlichkeit präsentiert. Die Filtertechnik ist bereits in Feldversuchen im Einsatz und soll in naher Zukunft als technischer Standard allgemein zur Verfügung stehen. Mehr Informationen zum Thema und Erklärungen zur Funktionsweise des Filters gibt es auf der englischsprachigen Projekt-Homepage dmarc.org.
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